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Die Energiekosten für die Heizung und Warmwasserbereitung lassen sich deutlich reduzieren, wenn man einige einfache Regeln beachtet. Flanyek stellt nachfolgend 13 Tipps vor, mit denen sich auf einfache, aber wirkungsvolle Weise Heizkosten einsparen lassen.

  1. Die effizienteste Art der Kostenreduzierung bietet eine neue Energie sparende Heizungsanlage. Sie verbraucht rund 30 bis 40 Prozent weniger Energie als eine alte Anlage. Ältere Heizkessel verbrauchen zuviel Brennstoff durch unzureichende Verbrennundswerte. Die Leistung veralteter Wärmeerzeuger ist in Bezug zum wärmebedarf in der Regel zu groß, der Wärmeverlust von Rohrleitungen im Keller durch ungenügende Isolierung ist zu hoch. Deshalb sollten Anlagen, die älter sind als 15 Jahre, baldmöglichst ausgetauscht werden z.B. Umstellung auf umweltfreundliche biogene Brennstoffe. Auf Grund der enormen Energieeinsparung amortisieren sich die Neuanlagen innerhalb weniger Jahre. Sehr empfehlenswert sind Erdgas-Brennwertgeräte – sie arbeiten mit höchster Effizienz, da sie auch die Wärme des Abgases nutzen. Der Flanyek-Partnerinstallateurbetrieb ist gerne bereit Sie zu beraten und über Förderungsmöglichkeiten Auskunft zu geben.
  2. Gasheizkessel mit Brennwerttechnik sind um bis zu 12% und Ölheizkessel bis zu 6% effizienter als Kessel mit herkömmlicher Verbrennart.
  3. Jedes Grad Temperaturabsenkung spart bis zu sechs Prozent an Brennstoff. Deshalb sollte die Raumtemperatur nicht mehr als 20°C betragen und in der Nacht um fünf Grad abgesenkt werden. Schlecht regelbare Thermostatventile sollten ausgetauscht werden, damit sich diese Temperaturwerte sicher einhalten lassen.
  4. Moderne Heizungsanlagen können vom Wohnraum aus gesteuert werden, indem über ein Steuermodul die gewünschte Temperatur eingestellt wird. Mit einem Temperaturfühler gleicht dann die Steuerung die Raumtemperatur immer der Solltemperatur an. Bei solchen Anlagen dürfen die Heizkörperventile nicht herabgeregelt werden, weil dann möglicherweise nicht mehr genügend Heizwasser in die Heizkörper gelangt. Da die Steuerung dennoch versucht, die Solltemperatur zu erreichen, würde unnötig Heiz- und Pumpenenergie verschwendet werden.
  5. Durch richtiges Lüften kann viel Energie gespart werden: Kurzes, kräftiges Lüften ist besser als Dauerlüften über gekippte Fenster. Beim Lüften dürfen die Räume nicht auskühlen, da sonst die Gefahr der Schimmelpilzbildung besteht. Beim Lüftungsvorgang sollten Sie nicht vergessen die Heizung abzuschalten bzw. den Heizkörper abzudrehen.
  6. Heizkörper müssen die Wärme frei an die Raumluft abgeben können. Deshalb dürfen sie auf keinen Fall etwa durch Möbel verstellt werden. Eine zusätzliche Dämmung der Wand hinter dem Heizkörper ist in vielen Fällen sinnvoll.
  7. Automatische Steuerung ermöglicht die Temperatur am Warmwasserspeicher auf den gewünschten Wert zu bringen. Empfohlen wird eine Temperatur von 55 °C. Je 5° höherer Temperatur geben Sie 10 % mehr für Energie aus.
    Zur Einhaltung der Hygienevorschriften sollte der Soeicher nicht zu groß gewählt sein, ein großflächigeres Austauschregister ist besser. Die automatische Regelung sollte eine sogenannte Legionellenschaltung ermöglichen. Diese Schaltung ermöglicht eine periodische Temperaturerhöhung im Speicher um damit die eventuelle Entstehung von Keimen der Leginärskrankheit zu verhindern.
  8. Wärmedämmung am Gebäude und da vor allem an der obersten Geschossdecke bedeutet die wirkungsvollste Einsparung an Heizungswärme. Der Austausch alter undichter Fenster müsste ebenfalls eine vordringliche Masnahme im Zuge einer Gebäudesanierung sein. Aber auch alle Warmwasserleitungen im Keller sollten bedarfsgerecht wärmegedämmt sein, um Wärmeverluste zu vermeiden.
  9. Der Dauerbetrieb elektrischer Heizlüfter ist Energie- und Geldverschwendung.
  10. Rollläden und Vorhänge sollte man in der Nacht schließen, damit weniger Wärme über die Fenster verloren geht. Es lohnt sich auch, an den Rollladenkästen eine zusätzliche Wärmedämmung anzubringen. Eine noch effizientere Energieeinsparung bringen moderne Fenster mit Wärmeschutzverglasung.
  11. In den Heizkörpern sollte sich keine Luft ansammeln, damit eine jederzeit optimal geregelte Beheizung des betreffenden Raumes möglich ist.
  12. Verbaute Heizkörper sind meist sehr gut versteckt, die Wärmeabgabe wird durch Verbauten oder darüberhängende Vorhänge beträchtlich gemindert. Durch Verkleidungen ist es oft erforderlich die gesamte Heizung mit höherer Temperatur zu betreiben als tatsächlich erforderlich wäre. Höheres temperaturniveau bedeutet aber auch mehr Abstrahlungsverluste, mehr Verbrennungsverluste und dadurch höhere Energierechnungen.
  13. Die Wartung des Wärmeerzeugers sollte jährlich und vor Beginn der Heizperiode vom Fachmann durchgeführt werden. Regelmäßige Wartung und Reinigung der Wärmeerzeugunsanlage durch den Installateurfachbetrieb hilft beim Sparen von Energie- und Reparaturkosten.
    Er übernimmt auch gerne den gesetzlich vorgesehenen periodischen Abgascheck mit Befund.

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